
Coello über Galán/Chingotto: „Im Finale spielen sie besser als wir“
- vor 10 Stunden
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Arturo Coello sucht keine Ausreden. Als Gast der Premier-Padel-Sendung Bandeja hat die Weltnummer eins die jüngste Überlegenheit von Alejandro Galán und Federico Chingotto in den Finals gegen Coello/Tapia offen anerkannt. Eine Konkurrenz, die er allerdings als gewaltige Motivationsquelle betrachtet.
Der Kampf um den Thron im Weltpadel ist offener denn je – und Coello räumt es selbst ein: Federico Chingotto und Alejandro Galán haben ihr Niveau noch einmal angehoben. Auf das Rennen um Platz eins angesprochen, versuchte der Spanier gar nicht erst, die Leistungen der großen Rivalen kleinzureden.
„Es ist nicht so, dass sie mehr Druck zu machen scheinen. Sie machen ihn. Das ist offensichtlich. Sie spielen sehr gut.“
„Galán und Chingotto spielen besser und liefern mehr ab“
Besonders aufschlussreich ist Coellos Bilanz der direkten Duelle zwischen den beiden besten Paaren der Welt. Gemeinsam mit Agustín Tapia will der Spieler aus Valladolid nun einen Trend umkehren, der nach seinen eigenen Worten allmählich zur Gewohnheit wird.
„Wir versuchen, eine gute Dynamik aufzubauen und eine Situation zu drehen, die im Finale zur Gewohnheit zu werden droht: Ale und Chingo spielen besser und liefern mehr ab.“
Selten fällt eine solche Einschätzung derart klar aus – und dann noch von der Weltnummer eins. Keine Ausreden also: Coello findet schlicht, dass die Gegner in diesen Momenten besser waren.
Chingotto „ist zu allem bereit“, um Nummer 1 zu werden
Besonders ausführlich spricht Coello über Federico Chingotto. Der Argentinier verfolgt seit mehreren Saisons eines der größten Ziele seiner Karriere: Platz eins der Weltrangliste. Und der aktuelle Spitzenreiter weiß genau, was dieser Weg bedeutet.
„Wir haben jemanden wie Fede vor uns, der für seine Träume kämpft, der zu allem bereit ist, um sie zu erreichen – und der gerade dabei ist, es zu schaffen.“
Um ihre Position zu halten, müssen Tapia und er nach Coellos Überzeugung denselben Einsatz akzeptieren: „Wenn wir diese privilegierte Situation weiter halten wollen, müssen wir bereit sein, mindestens genauso viel zu geben wie er. Und in seinem Fall heißt das: alles.“
Eine Bedrohung, die Coello antreibt
Statt die Rivalität als Belastung zu empfinden, scheint Coello Gefallen daran zu finden, dass Galán und Chingotto näher rücken: „Persönlich gefällt mir das sehr. Es motiviert mich.“
Eine Konkurrenz, die umso gesunder ist, als er das gute Verhältnis zwischen den Spielern betont. Der Zweikampf zwinge beide Paare, wach zu bleiben, zu arbeiten und ihr Padel weiterzuentwickeln. Und davon profitiert vielleicht das Publikum am meisten: „Es zwingt uns, aufmerksam und wach zu bleiben und unser Spiel weiterzuentwickeln. Und für die Zuschauer ist genau das am reizvollsten.“
Ein Rennen um Platz 1, das noch lange dauern könnte
Coello räumt zudem ein, seine Sicht auf eine Saison verändert zu haben. Lange dachte er, Platz eins lasse sich praktisch schon im Mai, Juni oder Juli absichern. Die Erfahrung hat ihn eines Besseren belehrt.
Weil im letzten Saisonabschnitt eine beträchtliche Menge an Punkten vergeben wird, sieht die Weltnummer eins die aktuelle Priorität vor allem darin, Dynamik aufzubauen – rechtzeitig vor den Terminen, die im Ranking schwer wiegen werden.
Eines ist sicher: Coello und Tapia wissen inzwischen, dass sie keinerlei Spielraum mehr haben. Und der Weltranglistenerste macht kein Geheimnis daraus, dass Galán und Chingotto in den jüngsten Finals die Besseren waren. Nun liegt es an Coello und Tapia, die Antwort zu finden.
Quelle: Le Padel Magazine (padelmagazine.fr): Originalartikel




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