
Comeback offiziell: Coki Nieto und Mike Yanguas kehren fürs Madrid P1 zurück und sichern sich Setzplatz 4
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Es ist nun offiziell: Coki Nieto und Mike Yanguas bilden ab dem Madrid P1 wieder ein Duo. Nach der jeweiligen Trennung von Coki Nieto/Jon Sanz und Mike Yanguas/Franco Stupaczuk entschieden sich die beiden Spanier, ein Projekt neu aufleben zu lassen, das sie bestens kennen – schließlich standen sie während der gesamten Saison 2025 gemeinsam auf dem Platz.
Nieto/Yanguas – die logische Wahl
In den vergangenen Tagen kursierten mehrere Optionen rund um Mike Yanguas. Doch je mehr sich die Meldeliste für das Madrid P1 füllte, desto kleiner wurde die Auswahl.
Die Rückkehr zu Coki Nieto erschien dabei sportlich wie rechnerisch als besonders reizvolle Lösung – und genau auf diese Option fiel am Ende die Wahl.
Neuland betreten die beiden dabei nicht: 2025 zählte ihr Duo zu den konstantesten auf der Tour, mit rund einem Dutzend Halbfinals. Sie standen sehr regelmäßig in der Vorschlussrunde und brachten auch die besten Teams ins Wanken.
Was ihnen trotz dieser Beständigkeit fehlte, war der letzte Schritt: Ein gemeinsames Finale stand nie zu Buche.
Sofortiges Duell mit Stupa/Sanz
Die Rückkehr von Nieto und Yanguas bringt vor allem einen wichtigen Vorteil: Ihr addiertes Ranking erlaubt ihnen, das Madrid P1 als Setzplatz 4 zu starten.
Ihr Vorsprung ist allerdings hauchdünn. Nieto/Yanguas liegen nur 21 Punkte vor Franco Stupaczuk/Jon Sanz – dem anderen neuen Duo aus dem Sommer-Mercato. Schon das Madrid-Turnier könnte die Hierarchie also unmittelbar durcheinanderwirbeln.
Läuft es für Stupa und Sanz richtig gut, während Nieto und Yanguas früh ausscheiden, könnten die beiden bereits beim nächsten Turnier vorbeiziehen.
Kein Nebenschauplatz: Wer Setzplatz 4 hält, vermeidet die drei topgesetzten Paare bis zum Halbfinale.
Können sie endlich den nächsten Schritt schaffen?
Sportlich stellt sich dieselbe große Frage wie schon 2025.
Coki Nieto und Mike Yanguas können konstant sein, späte Runden erreichen und den besten Paaren Probleme bereiten. Doch ihre vorherige Partnerschaft zeigte auch klare Grenzen, wenn es darum ging, die absolute Spitze wirklich zu fordern.
Mehrfach kitzelten sie die Top-Teams der Tour, ohne diese Chancen in Siege oder gar ein Finale zu verwandeln.
Dass sie ihr vorheriges Kapitel dennoch als Weltranglisten-Vierte beendeten, zeigt zugleich die Solidität ihres Projekts. In einem Markt mit wenigen wirklich konkurrenzfähigen Lösungen wirkt die erneute Zusammenarbeit fast wie der natürliche Schritt.
Ein Projekt bis Saisonende?
Offen bleibt eine Frage: Ist dieses Comeback auf Dauer angelegt?
Die Umstände des Mercato haben die beiden Spieler nach dem Ende ihrer vorherigen Partnerschaften wieder zusammengeführt. Schwer zu sagen, ob Nieto und Yanguas wirklich langfristig gemeinsam durchstarten wollen – oder ob es sich vor allem um eine schnell gefundene Lösung vor dem Saisonstart handelt.
Erste Antworten liefert bereits das Madrid P1. Und mit nur 21 Punkten Abstand zu Stupaczuk/Sanz beginnt das Wiedersehen von Coki und Yanguas gleich mit einer klaren Aufgabe: Setzplatz 4 der Weltrangliste zu verteidigen.
Quelle: Le Padel Magazine (padelmagazine.fr): Originalartikel




Kommentare