
FIP Promises: Bali stellt Asien-Rekord auf, Paris bleibt die Weltreferenz
- vor 17 Stunden
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Der FIP Promises setzt seine rasante Entwicklung fort. Nach Europa und dem spektakulären Aufschwung der vergangenen Saisons liefert nun Asien besonders beeindruckende Zahlen. Diese Woche empfängt Bali 138 Paare – ein Rekord für ein auf dem asiatischen Kontinent ausgetragenes FIP-Promises-Turnier.
Eine bemerkenswerte Zahl, die die Internationalisierung des Padels bei den Jugendlichen bestätigt. Sie muss aber auch eingeordnet werden: In Sachen internationaler Vielfalt und vor allem sportlicher Dichte bleibt der FIP Promises Paris by WME weiterhin die große Weltreferenz der Jugendtour.
Bali knackt die Marke von 138 Paaren
Ausgetragen im Island Sports Holywings Padel Club bis Sonntag, den 16. August, versammelt der FIP Promises Bali 138 Paare – das größte Kontingent, das je bei einer FIP-Jugendetappe in Asien registriert wurde.
Der bisherige Rekord war allerdings noch ganz frisch. Einen Monat zuvor hatte Jakarta 113 Paare empfangen. Bali erhöht die Messlatte damit sofort um 25 zusätzliche Teams.
Ein weiteres ermutigendes Signal: Alle von der Tour vorgesehenen Kategorien sind vertreten. Die Tableaus U12, U14, U16 und U18 stehen sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen auf dem Programm. Jakarta hatte seinerseits sieben Tableaus angeboten.
Die Kategorie U16 der Jungen ist mit 33 Paaren am stärksten besetzt, gefolgt von den U14-Jungen mit 29 Teams.
Zur Einordnung: Der FIP Promises Paris by WME hatte über 300 Spieler vor Ort versammelt, darunter insbesondere die Weltelite des Jugendpadels.
Eine Teilnahme, die weit über Indonesien hinausreicht
Der Reiz der Veranstaltung liegt nicht nur im Umfang. Das Turnier zieht auch Jugendliche aus mehreren Ländern an.
Zu den zahlreichen indonesischen Spielern gesellen sich unter anderem Vertreter aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Kasachstan, Ägypten und Malaysia.
Diese Vielfalt ist ein weiteres Signal für den Fortschritt des Junioren-Padels in Asien, wo internationale Wettbewerbe zunehmend eine neue Dimension erreichen.
Der Rekord von Bali sollte dennoch für das gewürdigt werden, was er ist: ein kontinentaler Teilnahmerekord, mehr als eine unmittelbare Verschiebung in der weltweiten Hierarchie der Jugendturniere.
Paris bleibt weiterhin die Weltreferenz
Denn wenn es heute darum geht, Anzahl der Nationen, Dichte der Tableaus und sportliches Niveau zu vereinen, behält der FIP Promises Paris einen besonderen Stellenwert.
Das französische Turnier feierte im Juli erfolgreich seine zweite Ausgabe im Club von Lésigny und bestätigte damit bereits nach nur zwei Auflagen seinen Status als unumgänglichen Termin im internationalen Jugendkalender.
Über die Teilnehmerzahl hinaus war es vor allem die Qualität und Internationalität seiner Tableaus, die dem Pariser Turnier zu diesem besonderen Ruf verholfen hat. Jugendliche aus zahlreichen Nationen messen sich dort miteinander – mit einer sportlichen Dichte, die es heute zu einem der besten Gradmesser für das Weltniveau in den verschiedenen Altersklassen macht.
Insofern wäre ein direkter Vergleich zwischen Paris und Bali allein anhand der Paarzahl zu kurz gegriffen. Bali liefert eine historische Leistung für Asien, während Paris sich einen Ruf erarbeitet hat, der ebenso auf Quantität wie auf Qualität seines Teilnehmerfelds beruht.
Asien legt zu
Dennoch verdient die Entwicklung von Jakarta zu Bali Aufmerksamkeit. Von einem Rekord von 113 auf 138 Paare in nur wenigen Wochen zu springen, zeigt, wie schnell sich die Sportart in diesem Teil der Welt entwickeln kann.
Die Vervielfachung dieser Turniere entspricht auch dem Bestreben der Internationalen Padel-Föderation, die Promises-Tour auszuweiten und den kommenden Generationen mehr internationale Vergleichsmöglichkeiten zu bieten.
Für das Weltpadel ist dieser Trend besonders interessant. Paris behält deutlich seinen Referenzstatus, doch das Entstehen von Veranstaltungen, die in Asien mehr als hundert Paare versammeln können, zeigt, dass sich die internationale Konkurrenz zu organisieren beginnt.
Und für die FIP-Promises-Tour ist das wahrscheinlich die beste Nachricht: Die großen Nachwuchstermine sind nicht mehr nur europäisch. Das Padel von morgen beginnt, sich auf mehreren Kontinenten aufzubauen.
Quelle: Le Padel Magazine (padelmagazine.fr) – https://padelmagazine.fr/fip-promises-bali-bat-un-record-en-asie-paris-reste-la-reference-mondiale/




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