Luigi Carraro trägt die olympische Fackel in Mailand: „Ich fühle mich, als würde ich alle Padelspieler der Welt repräsentieren“
- 28. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Ein symbolträchtiger Moment im Vorfeld von Mailand-Cortina 2026
Mailand bereitet sich auf eines der größten Sportereignisse der kommenden Jahre vor: die Olympischen Winterspiele 2026, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden werden. Bereits Monate vor der offiziellen Eröffnung sorgt der traditionelle Fackellauf für emotionale Bilder und starke Symbolik. Unter den ausgewählten Fackelträgern befand sich auch Luigi Carraro, Präsident der International Padel Federation (FIP).
Für Carraro war es weit mehr als eine repräsentative Aufgabe. Der Italiener nutzte den Moment bewusst, um nicht nur seine persönliche Verbundenheit mit dem Olympismus zu zeigen, sondern auch die internationale Padel-Community sichtbar zu machen.
„Ich habe 35 Millionen Spieler repräsentiert“
In einem emotionalen Statement beschrieb Carraro die Bedeutung dieses Augenblicks. Das Tragen der olympischen Flamme sei eine einzigartige Erfahrung gewesen, die sich nur schwer in Worte fassen lasse. Während seiner Strecke habe er das Gefühl gehabt, nicht nur sich selbst zu vertreten, sondern die gesamte weltweite Padel-Gemeinschaft.
Mit inzwischen rund 35 Millionen aktiven Spielerinnen und Spielern weltweit gehört Padel zu den am schnellsten wachsenden Sportarten überhaupt. Carraros Botschaft war daher klar: Dieser Moment stand symbolisch für eine gesamte Bewegung, die sich zunehmend global positioniert und nach internationaler Anerkennung strebt.
Padel und der olympische Gedanke
Auch wenn Padel bislang nicht Teil des olympischen Programms ist, unterstreicht Carraros Teilnahme am Fackellauf die Ambitionen des Verbandes. Die International Padel Federation arbeitet seit Jahren daran, die Strukturen weiter zu professionalisieren, neue Nationen zu integrieren und die globale Verbreitung des Sports voranzutreiben. Werte wie Inklusion, Fairness, Internationalität und Leidenschaft decken sich stark mit dem olympischen Selbstverständnis.
Gerade in einem Land wie Italien, das sowohl Gastgeber der Winterspiele als auch ein wachsender Padel-Markt ist, besitzt dieser symbolische Akt zusätzliche Bedeutung. Der Auftritt Carraros verbindet den traditionsreichen Olympismus mit einer jungen, dynamisch wachsenden Sportart.
Ein Schritt in Richtung Zukunft
Ob und wann Padel tatsächlich olympisch wird, bleibt offen. Die Anforderungen an globale Verbreitung, Verbandsstrukturen und Wettbewerbsformate sind hoch, und der Weg ins olympische Programm ist lang. Dennoch sendet dieser Moment ein klares Signal: Padel will Teil der großen internationalen Sportbühne sein.
Luigi Carraros Lauf mit der olympischen Flamme war daher mehr als nur ein repräsentativer Auftritt. Er war ein Bild für den Anspruch einer Sportart, die weiter wächst, sich strukturell stärkt und ihren Platz im globalen Sportgefüge sucht. Der olympische Traum lebt – auch im Padel.






Kommentare