Álex Ruiz beendet Zusammenarbeit mit adidas nach über zehn Jahren
- Julius Lowman

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Ein prägendes Kapitel geht zu Ende
Das Transferfenster im Padel beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Partnerwechsel auf dem Court. Auch die Verträge mit Ausrüstungsherstellern entwickeln sich dynamisch – oft schneller, als es vielen lieb ist. Nun endet eines der beständigsten Bündnisse der Szene: Álex Ruiz und adidas Padel gehen nach mehr als elf gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Eine Trennung, die in der Padel-Welt nicht unbemerkt bleibt, war diese Partnerschaft doch über ein Jahrzehnt fester Bestandteil des sportlichen Landschaftsbildes.
Elf Jahre unter demselben Wappen
Langjährige Kooperationen sind im modernen Padel selten geworden. Umso bemerkenswerter ist die Dauer der Zusammenarbeit zwischen dem Spieler aus Málaga und der deutschen Traditionsmarke. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg entwickelten sich Álex Ruiz und adidas gemeinsam weiter – sportlich wie auch im Hinblick auf ihr öffentliches Image.
Untrennbar verbunden mit dieser Ära ist der legendäre Adipower-Schläger, der über die Jahre zu einer natürlichen Verlängerung des Spiels von Ruiz wurde. Für viele Fans und Beobachter war es kaum vorstellbar, den Linkshänder ohne die drei Streifen auf dem Court zu sehen.
„Ich bin unendlich dankbar für diese elf unvergesslichen Jahre. Ich wünsche dir immer nur das Beste.“
Die offizielle Bekanntgabe der Trennung erfolgte zurückhaltend über die sozialen Netzwerke. Mit einer kurzen, aber emotionalen Botschaft verabschiedete sich Ruiz von seinem langjährigen Partner und bedankte sich für elf unvergessliche Jahre – Worte, die den Respekt und die Bedeutung dieser Zusammenarbeit unterstreichen.
Eine Trennung, die sich bereits andeutete
Ganz überraschend kam diese Entscheidung jedoch nicht. Bereits bei der Präsentation der neuen adidas-Padelkollektion war das Fehlen von Álex Ruiz aufgefallen. In der Szene wurden erste Spekulationen laut, nun sorgt die offizielle Bestätigung für Klarheit nach Wochen der Ungewissheit.
Adidas scheint seine Padel-Strategie künftig stärker zu fokussieren und setzt weiterhin auf namhafte Aushängeschilder wie Alejandro Galán, Pol Hernández, Maxi Arce oder Lorena Rufo. Der Abschied von Ruiz markiert damit auch eine strategische Neuausrichtung auf Seiten der Marke.
Wie geht es weiter für Álex Ruiz?
Mit dem Ende dieser langjährigen Partnerschaft stellen sich zwangsläufig neue Fragen. Welche Marke wird künftig auf dem Schläger von Álex Ruiz stehen? Der Spanier zählt zu jenen Spielern, die einem Projekt sofort Sichtbarkeit und sportliche Glaubwürdigkeit verleihen können – ein Faktor, der ihn für viele Hersteller besonders attraktiv macht.
Ruiz ist dabei nicht der einzige prominente Name mit offener Zukunft. Auch andere bekannte Spieler wie Coki Nieto haben ihre nächsten Schritte im Hinblick auf Ausrüsterverträge noch nicht offiziell kommuniziert.
Fest steht: Der Abschied von adidas markiert für Álex Ruiz das Ende einer Ära – und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels, das in der Padel-Welt mit großem Interesse verfolgt werden dürfte.






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